Am 2.4.09 wurde im Dorfgemeinschaftshaus Hausen der Planentwurf für das Gewerbegebiet vorgestellt. Wesentliche Neuerungen erfuhr der Bürger hier nicht, die Informationen waren schon seit der Gemeinderratsitzung vom 19.3.09 bekannt. Während die Fragezeit am 19.3.09 aber beschränkt war, fand nun die Diskussion zwischen Bürger und Gemeinderat statt.
„Dabei spielten offenbar weniger Fragen des Naturschutzes eine Rolle als vielmehr die Furcht vor Kosten“ berichtet die Rhein-Zeitung.
Vorsicht, dieser Rückschluss ist falsch und rückt die Sache in ein gänzlich falsches Licht!
Denn: „Ein Naturschutzgutachten ist in Arbeit, das zum Lärmschutz wird in Auftrag gegeben, wenn die Anregungen der Fachbehörde vorliegen“.
Zwischen Bürgern und Gemeinderat findet eine fortlaufende Diskussion statt. Die Fragen zum Naturschutz waren vom Gemeinderat ausgesetzt worden unter Hinweis darauf, dass die zur Beantwortung notwendigen Gutachten entweder schon beauftragt sind oder in Kürze beauftragt werden. Soll der Bürger immer wieder Fragen stellen, die der Gemeinderat erst nach Eintreffen der Gutachten beantworten will?
Das erste tatsächlich beauftragte Gutachten ist das Naturschutzgutachten. Welches Thema hat also Priorität in der ganzen Diskussion?
Will die Presse neutral berichten wäre sie gut beraten, sorgfältig zu recherchieren und Zusammenhänge zu beachten. Sonst dienen die Berichte schnell der „Meinungsmache“.
Quelle: Rhein-Zeitung Nr. 80 - Samstag, 4.4.09, Regionalteil auf Seite 30

