Gemeinderatssitzung vom 19.03.2009

In der Gemeinderatssitzung vom 19.3.09 ging es unter anderem um den Bebauungsplan zum Gewerbegebiet In der Aulwies in Hausen. Gegenstand der Beratung war die landesplanerische Stellungsnahme, die Anerkennung des Planentwurfes sowie die frühzeitige Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden. Alle Anträge im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung wurden vom Gemeinderat einstimmig angenommen.

Vorher waren Fragen der Bürger zugelassen.

Die Initiative zur Gründung des Gewerbegebietes begründet sich lt. Ortsbürgermeister in dem konkreten Antrag Hausener Bürger, in Hausen einen Aldi einzurichten. Auf die Frage von Herr Dr. Ivo Möller, welche Bürger diesen Antrag gestellt hätten, blieb die Antwort offen.

Herr Achim Kluth fasste zusammen, dass eine Erhebung zu dieser Frage offenbar nicht stattgefunden hat. Es sei offen, welche Zahl Hausener Bürger den Wunsch auf einen Aldi vorgetragen hätten. Seine Befragungen Hausener Bürger habe ergeben, dass nicht ein konkreter den Wunsch nach einem Aldi geäußert wurde. Tatsächlich würden Gleichgültigkeit „ist mir egal“ oder aber persönliche Gründe „ich bin nicht für den Aldi, möchte mich aber nicht gegen die Sache stellen“ geäußert.

In seiner weiteren Befragung wies Herr Kluth darauf hin, dass allein für den Aldi täglich mindestens 2000 zusätzliche Verkehrbewegungen zu erwarten seien. Auch sei die Belastung in der Bauphase durch Lärm und Schmutz erheblich. Er wundere sich, dass die Betreiber des Altenheimes hier keine Regelung fordere. Er fragte nach den geplanten Maßnahmen, nicht nur im direkten Einfahrtsbereich des Gewerbegebietes, sondern vor allem im örtlichen Verkehrsraum.

Der Ortsbürgermeister erklärte, alle Fragen des Gewerbegebietes zuerst mit dem Betreiber des Altenheimes abgesprochen zu haben. Die weiteren Fragen könne er zu jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten, dazu sei ab dem 2.4.09 nach Veröffentlichung des Bebauungsplanes Gelegenheit.

Herr Friedhelm Brücken trug vor, er sei Anlieger der Deutschherrenstraße. Er habe sein Haus in einem Wohngebiet gekauft. Nun liege sein Haus direkt in der Zufahrt zum Gewerbegebiet. Er wolle erfahren, ob er wirksam gegen diesen Plan einreden könne.

Der Ortsbürgermeister erklärte, selbstverständlich würden mit den direkten Anwohnern Gespräche geführt.

Weitere Fragen der Bürger wurden nicht besprochen.


20.3.09




(C) 2008 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken